Die Baumpfleger im Kindergarten 

 

 

 

Die ersten warmen Frühlingstage locken Kindergarten- und Hortkinder ins Freie. Wie interessant, wenn man echten Baumpflegern bei der Arbeit zusehen kann! Die Arbeitsgeräte - die Arbeitsbühne, die Kettensäge und die geschickte Kletterei des Profis - fanden großes Interesse bei den Kindern. Besonders bei den Buben. Sie beobachteten aus einem angemessenen Sicherheitsabstand das Geschehen, stellten Fragen, erhielten sehr freundliche und kompetente Erklärungen vom Profi namens Lukas und durften sogar in den Arbeitsplan Einsicht nehmen. Der "Herr Baumschneider", wie ihn die Kinder nannten, war sehr geduldig und überlegte gemeinsam mit den Kindern, welcher Baum auf dem Lageplan nun als nächster dran wäre und wo sie sich gerade befänden. Der Plan unseres Außengeländes, jeder eingezeichnete Baum mit Blick aus der Vogelperspektive von oben war faszinierend! 

 

Echtes Leben im Kindergarten. Und vielen Dank für diese tolle Arbeit, die es den Kindern ermöglicht, in Sicherheit im Garten zu spielen. Nun können keine abgestorbenen Äste unserer wunderbaren Baumriesen herunterfallen und JEMANDEN verletzen oder Gebäude schädigen. 

Im Anschluss an Ihre Beobachtungen durften einige Kinder selbst mit den Handsägen Aststücke an der Werkbank absägen und ihre Trophäen mitnehmen. So konnten sie erleben, wie kraftraubend Holzarbeiten sein kann....Davon gibt es keine Fotos, denn dabei war die 100%ige Aufmerksamkeit der Pädagoginnen auf das Tun der Kinder gefordert! 

 

Dagmar Zettl, Sonderkindergartenpädagogin, Leiterin der Nachmittagsgruppe 

 

 

 

Jeux Dramatiques im Kindergarten

  

 

 

 

Wir spielten am 14.02. eine Sequenz aus derJanosch-Geschichte "Ich mach dich gesund, sagte der Bär... " Der Gong startet und beendet das Ausdrucksspiel aus dem Erleben,nachdem jeder seine Wunschrolle gefunden hat:

 

Rahmengeschichte:

Der kleine Tiger humpelt eines Tages und fällt um. Sein Freund der Bär springt herbei und kümmert sich um den armen Tiger... Mit allem, was es so braucht, um sich wieder besser zu fühlen... Er bringt ihn nach Hause, bettet ihn gemütlich, kocht Suppe und Tee, verabreicht Medizin, verbindet die Wehwechen und ist sehr, sehr liebevoll... ! 

 

1 Tuch und wenig Kruscht#Umsorgen und umsorgt werden#sich fallen lassen #Freundschaft#Verantwortung übernehmen #Paarspiel#Ausdruck (möglichst) ohne Worte#Erleben#Fühlen#Verbalisieren #gemeinsam Aufräumen, weil alle satt gespielt sind.

 

Eine schöne Stunde dank Spielfreude der Kinder und Unterstützung unserer Praktikantin Sophie Steininger und unserer mehrsprachigen Kinderbetreuerin Münevver Sahin! 

 

Dagmar Zettl, Sonderkindergartenpädagogin, Leiterin der Nachmittagsgruppe 

 

 

 

 

Das aktuelle Weltgeschehen – wie wir mit den Kindern darüber sprechen

 

 

Materialien:

-       Kinder aus Filz (oder Papier)

-       Ein rundes Tuch, Globus

-       Chiffontücher in den Farben (rot, orange, gelb, grün, blau, indigo, violett)

-       Buch: Nimm mich in den Arm von Jillian Harker

 

v Wir haben dazu eine runde Filzdecke in der Mitte aufgelegt und nachgedacht, welche Dinge den Kindern bekannt sind, die eine gleiche runde Form aufweisen. Beispiele davon waren
ein Ball, ein Reifen, eine Murmel etc. Wir sammelten weitere Begriffe, bis die Erde genannt wurde.

v Anschließend haben wir Kinder aus Filz in unterschiedlichen Farben an eine Erdhälfte dazugelegt. Denn es leben auf der Erde viele unterschiedliche Kinder und Erwachsene, mit unterschiedlicher Hautfarbe, Sprache, Religion, aus verschiedenen Nationen/Ländern. Daraufhin haben wir die Herkunftsländer der Kinder aus unserer Gruppe aufgezählt.

v Uns ins Österreich geht es momentan gut, wir haben eine Familie, die sich um uns kümmert, mit uns Zeit verbringt, ein Zuhause und genügend zu essen und zum Anziehen. Leider geht es nicht allen Menschen auf der Erde so gut wie uns. Es gibt Menschen, die haben schon sehr viel und möchten noch mehr von anderen Menschen haben. Es kommt zu einem Streit. Dieser Streit ist so heftig und schlimm, dass die Menschen in ihrem Land nicht mehr bleiben möchten. Familien fühlen sich in ihrem Zuhause nicht mehr wohl und verlassen dieses, man kann auch sagen sie flüchten. Sie nehmen nur ganz wenige Sachen mit sich und machen sich auf die Suche nach einem Ort, wo es ihnen gut geht und sie keinen Streit haben, wo sich die Menschen die Hand reichen und in Frieden leben.

v Wir legen auf die gegenüberliegende Seite der „Erde“ weitere Filz-Kinder dazu. Diese Kinder möchten den Kindern aus dem Land, in dem es Streit, gibt gerne helfen. Um zu ihnen zu gelangen fehlt etwas. Ein Weg - Eine Verbindung - Eine Brücke. Wir bauen zusammen Stein für Stein eine Brücke von der einen Kinderseite auf die andere. Alle Kinder helfen zusammen, die Brücke fertigzustellen. Denn ein Stein allein kommt leider nicht bis zur anderen Seite, da braucht es oft mehrere Steine(Hände) die mithelfen. Die Kinder können sich nun von beiden Seiten auf den Weg machen, einander begrüßen, empfangen, aufnehmen, in den Arm nehmen, helfen und etwas Gutes tun, wie Essen oder warme Kleidung zu überreichen. Wir reichen uns die Hände und singen das Lied: „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“.

 

Anschließend wurde den Kindern das Buch Nimm mich in den Arm von Jillian Harker vorgelesen. Wenn man nicht viel mitnehmen kann, ist man sicher traurig. Welche Formen gibt es zu trösten?

 

Werdet ihr von Mama getröstet? Wie tröstet sie euch? Mit diesem Buch haben wir die verschiedenen Gelegenheiten erarbeitet wie und wann man getröstet werden möchte:

Wenn man eine Verletzung oder Angst hat, traurig ist, sich wohlfühlt oder sehr glücklich ist.

 

Symbolhaft für den Zusammenhalt legen wir mit bunten Chiffontüchern einen Regenbogen dazu.

 

Wir singen dazu das Lied: „Regenbogen“ von Mai Cocopelli.

In diesem Lied heißt es: „Menschen aller Nationen wohnen hier am Erdenball. Kunterbunte Himmelsstreifen, Brücke zwischen dir und mir. Menschen aller Nationen nur gemeinsam leuchten wir.“

 


Carolyn Lickl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4
Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

 

 

 

Faschingsprojekt Zirkus

 

Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

Carolyn Lickl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

 

Kamishibai- Erzähltheater: Da drüben sitzt ein Osterhas´

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Geschichte von Helga Fell und Ante Bohnstedt geht es darum, dass ein Osterhase 10 Eier versteckt und das letzte, schönste bei dem Kind selbst versteckt wird. Die Geschichte ist in Reimform geschrieben. Wir haben von 10 rückwärts gezählt und immer wieder zusammengerechnet welche Zahlenkombinationen 10 ergeben.

 

Zum Ausklang durften die Kinder die Osterhasen-Prüfung machen.

Carolyn Lickl hat für ihre BeeKiga-Seite, https://beekiga.com, tolle Bildkarten mit zweifarbigen Ostereiern gestaltet. Die Kinder durften sich einen Karte ziehen und das Ei mit den farbigen Plastikeihälften nachbilden.

 

Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

 

Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen

 

 

 

 

Die aktuelle Situation zeigt es noch einmal mehr, wie wichtig Empathie, Einfühlungsvermögen, Zuhören ... von Mensch zu Mensch sind. Das Buch "In meinem kleinen Herzen"  aus dem Verlag Sauerländer beschreibt viele Gefühle in unserem Dasein. Wir sprachen über Gefühle. Was sie sind und wie man damit umgehen kann. 

 

Die Kinder haben dann gemeinsam dieses wundervolle Bild gelegt. Die Aktion von Conny Leban-Ibrakovic und Eva Derler für Frauen und Kinder in der Ukraine haben auch wir als Kindergartenteam unterstützt. Auch unsere Kinder und deren Eltern haben tatkräftig mit Sachspenden zu dieser Sammelaktion beigetragen.

 

So konnten wir € 570  und einen Riesen-Berg an Sachspenden in die Tanzschule Conny & Dado bringen.


EIN HERZLICHES DANKE an ALLE!

 

Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

 

Ausflug zu den BRÜNDLTEICHEN

 

  

 

 

mit den Schülerinnen der 2. Klasse in ihrer Praxiswoche. Unsere engagierten Praktikantinnen sind ins kalte Wasser gesprungenund haben dort eine fesselnde Geschichte erzählt. Beim anschließenden Frühlings-Bingo in Kleingruppen sollte jedes Motiv vom Bingo-Zettel rund um den Bründlteich entdeckt werden. Ein wundervoller Ausflugstag!

 

Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4

 

 

WIR ENTDECKEN DEN FRÜHLING

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum erwachenden Frühling führten wir ein Sachgespräch mit den Kindern (Frühlingsbeginn, Frühblüher; Wer erwacht im Frühling aus dem Winterschlaf …).

Mit den Lupen begaben wir uns dann auf Entdeckungsreise in unseren Garten.

 

Sandra Nagl, Sonderkindergartenpädagogin, Haus 4 

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